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Dominik Saure

#erfurtliebe
Mit einem Text von Jessika Fichtel
Bildband

Erfurt, die Stadt an der Gera, ist zweifelsohne eine der schönsten Städte Deutschlands. Domstufen, Anger, Augustinerkloster, Krämerbrücke: Das pulsierende Treiben in der Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen lädt immer wieder ein zum Staunen und Schauen, aber eben auch, sich zu besinnen, Einhalt zu finden, zu verweilen und dabei … sein »Erfurt-Gefühl« zu finden. Ein guter Ort, zu sein – sei es in den Zeugnissen seiner langen Geschichte oder in den kleinen Augenblicken seitab.

Wegkreuze der alten

Wegkreuze der alten "Via Regia"

Almut Philipp

„Begegnungen“ am Wegesrand

Im Umfeld der alten „Via Regia“, der mittelalterlichen Handelsstraße, fallen zumeist steinerne Kreuze oder Bildstöcke mit christlicher Symbolik auf. In der katholisch-sorbischen Lausitz sieht man sie an Wegkreuzungen, auf freiem Feld, in Vorgärten oder am Straßenrand. Sie stammen meist aus dem 17. bis 20. Jahrhundert und waren wichtige Wegmarkierungen. In der Karwoche ist es sorbischer Brauch, sie mit Kerzen und Blumen zu schmücken. Am Karfreitag und Karsamstag gibt es das Klappern, statt dem Kirchenglockenläuten gehen Jungen mit Holzklappern durchs Dorf und beten das Ave-Maria an den Wegkreuzen.

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Textquelle:

Philipp, Almut: Die Lausitz - die 99 besonderen Seiten der Region: Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Bildquelle:

Almut Philipp.

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