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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Das Holzweibel im Ofenloch

Das Holzweibel im Ofenloch

Ludwig Bechstein

Ein Mann im Dorfe Triebes im Vogtland kochte sich einmal Klöße. Als er sehen wollte, ob sie bald weich und gar wären, erwischte er im Ofenloch ein Holzweibel, das hineingeschlüpft war, von einem Kloß zu naschen. Der Mann machte großen Lärm mit Fluchen und Schimpfen. Das Weibchen aber schlüpfte behend heraus und ging rückwärts aus der Küche, wobei es den Mann immer ansah und kläglich rief: „Huhu!“ Da dauerte es den Mann, und er bot dem Weibel ein Stück Brot; aber dieses rief immerfort: „Huhu!“ und so ging es von dannen und kam nie wieder.


Und wie das Weibel rückwärts gegangen war, so ging es rückwärts mit des Mannes Glück; er hatte keinen Segen mehr und verarmte bis zum Bettelngehen.

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