Sachsen-Lese

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André Barz
Kennst du E.T.A. Hoffmann?

"Erlaubst du, geneigter Leser, ein Wort? Hättest du nicht Lust auf einen Tee oder eine heiße Schokolade? Vielleicht magst du aber auch lieber einen Punsch, so wie ich?"

Dieses Buch, versehen mit allerlei Bildern und Zeichnungen, macht es leicht E.T.A. Hoffmann kennenzulernen. Das Beste daran ist, der "erste Fantasy-Dichter" erzählt ganz persönlich sein Leben, davon, wie er eigentlich Musiker werden wollte und dann doch Schriftsteller geworden ist, obwohl ihn das nie interessiert hat, und von seinen Erfahrungen mit der Liebe. Nebenbei gibt er einige seiner Märchen und Erzählungen zum besten.

Das Holzweibel im Ofenloch

Das Holzweibel im Ofenloch

Ludwig Bechstein

Ein Mann im Dorfe Triebes im Vogtland kochte sich einmal Klöße. Als er sehen wollte, ob sie bald weich und gar wären, erwischte er im Ofenloch ein Holzweibel, das hineingeschlüpft war, von einem Kloß zu naschen. Der Mann machte großen Lärm mit Fluchen und Schimpfen. Das Weibchen aber schlüpfte behend heraus und ging rückwärts aus der Küche, wobei es den Mann immer ansah und kläglich rief: „Huhu!“ Da dauerte es den Mann, und er bot dem Weibel ein Stück Brot; aber dieses rief immerfort: „Huhu!“ und so ging es von dannen und kam nie wieder.


Und wie das Weibel rückwärts gegangen war, so ging es rückwärts mit des Mannes Glück; er hatte keinen Segen mehr und verarmte bis zum Bettelngehen.

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