Sachsen-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Sachsen-Lese
Unser Leseangebot

Luther im Himmel

Das jünste Gericht

Christoph Werner

Der große Reformator steht vor dem jüngsten Gericht; er ist angeklagt, auf Erden wahrhaft unchristlich gehandelt zu haben, da er Hexen, Juden und andere Gegner zu ersäufen oder zu pfählen empfahl. Nun muss er sich vor Gott rechtfertigen, warum er gegen das biblische Gebot der Nächstenliebe verstoßen habe.

Das unglückliche Schuhwerfen zu Cossebaude

Das unglückliche Schuhwerfen zu Cossebaude

Johann Georg Theodor Gräße

Am 10. September des Jahres 1655 haben einige Burschen und Mädchen im Dorfe Cossebaude bei Dresden das Schuhwerfen gespielt. Dies ist nämlich eine Art Orakel, wie lange sie ihre Arbeit behalten werden. Dabei setzen sie sich auf die Erde und bemühen sich, einen nur zur Hälfte angezogenen Schuh über sich zu werfen. Sie finden heraus, ob der Schuh sich entweder mit der Schuhspitze oder der Ferse zur Stubentür hinwendet. Daraus wird geschlussfolgert, ob sie in diesem Jahr wieder in diesem Hause Arbeit haben werden oder nicht. Nun hat sich eine angestellte Magd beim Bücken das im Busen versteckte Brotmesser ins Herz gestochen. Sie fiel sogleich tot um.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Das steinerne Herz im Schwarzwasser
von Johann August Ernst Köhler
MEHR
Der Schatz der Lutki
von Florian Russi
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen