Sachsen-Lese

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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Das unglückliche Schuhwerfen zu Cossebaude

Das unglückliche Schuhwerfen zu Cossebaude

Johann Georg Theodor Gräße

Am 10. September des Jahres 1655 haben einige Burschen und Mädchen im Dorfe Cossebaude bei Dresden das Schuhwerfen gespielt. Dies ist nämlich eine Art Orakel, wie lange sie ihre Arbeit behalten werden. Dabei setzen sie sich auf die Erde und bemühen sich, einen nur zur Hälfte angezogenen Schuh über sich zu werfen. Sie finden heraus, ob der Schuh sich entweder mit der Schuhspitze oder der Ferse zur Stubentür hinwendet. Daraus wird geschlussfolgert, ob sie in diesem Jahr wieder in diesem Hause Arbeit haben werden oder nicht. Nun hat sich eine angestellte Magd beim Bücken das im Busen versteckte Brotmesser ins Herz gestochen. Sie fiel sogleich tot um.

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