Sachsen-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Sachsen-Lese
Unser Leseangebot

Hans-Jürgen Malles
Kennst du Friedrich Hölderlin?

Seine Werke gehört neben denen Goethes und Schillers zu den bedeutendsten der deutschen Klassik, auch wenn sein Leben im Wahnsinn endete. Eine Hinführung zum Verständnis von Hölderlins Persönlichkeit und Werk bietet Deutschlehrer Malles hier. Der Leser erhält Einblicke in ein facettenreiches Leben voller Höhen und Tiefen und darf teilhaben an Hölderlins Begeisterung für die Französische Revolution und die griechische Antike. Auch die Liebe zu Susette Gontard soll nicht unerwähnt bleiben.

Der Hausdrache/Plon

Der Hausdrache/Plon

Ein Porträt von Arian Hoffmann und Hans-Peter Ziaja

Hausdrachen von Arian Hoffmann
Hausdrachen von Arian Hoffmann

Der Hausdrache heißt auf Wendisch plon. Der Hausdrache sieht vorne aus wie eine Henne. Er hat spitze Zähne, Schuppen und Flügel und hinten einen langen Schwanz.

Er kann sich in viele Tiere verwandeln, z.B. in ein Huhn. Er wohnt auf dem Dachboden seiner Familie oder in der so genannten Hölle hinter dem Ofen. Dort ist es schön warm und dunkel. Wenn er nach Hause kommt, zieht er als Luftgestalt durch den Schornstein in das Haus.

Es gibt Milchdrachen, Korndrachen und Gelddrachen. Diese unterscheiden sich durch die Farben der Schuppen und der Klauen. Die Milchdrachen bringen der Hausfrau immer Milch, die Korndrachen bringen dem Bauern immer Getreide, die Gelddrachen bringen dem Herrn immer Geld. Dafür muss die Familie ihrem Hausdrachen immer viel Essen geben. Am liebsten verzehrt er Milchhirse und Fleisch. Aber der Hausdrache hat das Korn nicht selbst geerntet, er hat die Milch nicht selbst gemolken, und er hat das Geld nicht selbst verdient, sondern alles bei anderen Familien gestohlen.

Der Herr, in dessen Haus der Drache wohnt, findet es gut, ihn zu haben - bis die Nachbarn fragen: Warum hat er auf einmal so viel Milch? Wo hat er das viele Getreide her? Und das viele Geld?

Darum möchte der Herr den Drachen wieder loswerden. Aber das ist nicht so einfach.

Quelle

Wendenkönig Irrlicht Lutk

Wendisch - deutsche Sagen, vorgestellt von Friedländer und Straupitzer Schülern. Das Projekt leitete Prof. Dr. Katharina Meng.

Das Lese-Hör-Buch kann über folgende Adresse (gegen eine Spende von 10 Euro) bezogen werden:

Streleburg Friedland

15848 Friedland

Pestalozzistr. 3

Tel.: (033676) 45978

Mail: tourismus@friedland-nl.de

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Der Gänserich zu Pegau
von Dr. Jürgen Friedel
MEHR
Das blutende Hirschgeweih zu Battaune
von Dipl.-Päd. Ursula Brekle
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen