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Aka Mortschiladse
Von alten Herzen und Schwertern
Roman

Voller wunderbarer Originalität erzählt Aka Mortschiladse eine dramatische Geschichte über Entführung, Liebe und Krieg im Georgien des 19. Jahrhunderts. Während Russland versucht, den Kaukasus zu unterwerfen, wird dem jungen georgischen Adeligen Baduna Pavneli vorgeworfen, einen russischen Offizier getötet zu haben. Vom Militär verfolgt und auf der Suche nach seinem geistig verwirrten Bruder, schlägt er sich durch die Wälder, Täler und Berge Georgiens. Wie ein klassischer tragischer Held riskiert er alles, ohne zu wissen, was ihn am Ende seiner Reise am Schwarzen Meer erwartet. Dort holen ihn die Vergangenheit und seine russischen Verfolger ein …
Diese Geschichte symbolisiert die tragische Vergangenheit Georgiens und erweckt damit eine alte Kultur wieder zum Leben, die längt vergessen schien.

Der spukende Polenzer

Der spukende Polenzer

Henner Kotte

Umtriebiger Hund

„Auf dem Wege von Neustadt nach Hohnstein stand mitten im Walde früher ein altes Gebäude, das, später bis auf die Mauern zerfallen, Petermanns Mauer hieß. Hierher war ein Polenzer verbannt, dessen Geist umging, und sich bald als Mann ohne Kopf, bald als schwarzer Hund mit feurigen Augen zeigte, die Leute verfolgte, ihnen aufhockte und andern Schabernack ausübte.“ So begegnete mancher hier diesem Vieh, auch Anna Büttner auf dem Kirchhof zu Schandau. „Das fromme Mädchen, das wohl ahnte, dass dieser verwünschte Geist ebenso voller Kummer war, floh nicht vor ihm, sondern ging auf ihn zu.“ Seit jenem Tag jedenfalls sah keiner mehr diesen Hund.

*****

Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Dämonenhund, 2019, Urheber: Yuri_B via Pixabay CCO.

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