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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Der Ursprung des Schlosses Bärenstein

Der Ursprung des Schlosses Bärenstein

Johann Georg Theodor Gräße

Schloss Bärenstein 1907.
Schloss Bärenstein 1907.

 

Da wo jetzt das Schloss Bärenstein liegt, war vor grauen Jahren eine rauhe Wildnis. Es hat einmal einer aus dem Geschlecht derer von Bärenstein mit einem seiner Söhne auf dem Felsen, den jetzt das genannte Schloss krönt, zwei wilde Bären angetroffen. Nachdem die Bären aufgehalten worden sind, ist der Sohn vor dem Vater auf die Knie niedergefallen, er wollte einen Bär fangen. Aber es ist ihm mißlungen, weil der Bär seinen Spieß zerbrochen und ihn den Felsen hinunter geworfen hat.

 

Dann hat die ganze Gefahr den Vater bedroht. Aber dieser, über den Fall seines Sohnes, von dem er glaubte, er sei tot, wütend und grimmig, hat den Bären heftig zugesetzt, sie mit seinem Spieß durchbohrt und vom Felsen hinab gestürzt. Danach ist der Vater aber zu seinem Sohn geeilt und hat diesen allen Erwartungen zum Trotz noch lebend gefunden. Von dieser Geschichte hat der Ort den Namen Bärenstein erhalten. Und dieser Name ist auch auf das Schloss übertragen worden.

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