Sachsen-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Sachsen-Lese
Unser Leseangebot

Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Wie die Babuschen nach Groitzsch gekommen sind

Wie die Babuschen nach Groitzsch gekommen sind

Nahe bei Leipzig liegt das kleine Städtchen Groitzsch, dessen Hauptnahrungszweig in dem Anferigen von sogenannten Babuschen und Pantoffeln von Korduanleder bestand. Die Kunst, die ursprünglich türkische Fußbekleidungzu verarbeiten, soll von einem Schuhmachergesellen aus Groitzsch, der Neyer hieß, um das Jahr 1617 in seine Vaterstadt gebracht worden sein. Man erzählte , derselbe sei auf seiner Wanderung in der Fremde in die Hände eines algerischen Kosaren geraten und vin diesem nach Konstantinopel verkauft worden. Dort sei er als Gärtnerknecht in die Gärten des herrlichen Serails gekommen und habe dort mit einer Türkin Bekanntschaft gemacht, diese dann entführt und sie mit in sein Vaterland genommen. Da er nun aber keine Schätze mitgebracht hatte, kam er auf den Gedanken, solche Pantoffeln zu fertigen, wie sie in der Türkei sowohl von Männern als auch von Frauen getragen wurden. Er hatte außerdem im Ausland die Aufbereitung des Korduanleders gelernt, gelang ihm diese Spekulation so gut, dass er nicht bloß selbst dadurch reich wurde, sondern dass auch seine Vaterstadt von da an fast ganz Europa mit diesem Schuhwerk, den Pantoffeln, versorgte.

Quelle

Nach Ernst Widar Amadeus Ziehnert (1814-1839)

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Glückspfennig
von Ingrid Annel
MEHR
Der Schatz der Lutki
von Florian Russi
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen