Sachsen-Lese

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Maximilian Schochow

Zwischen Erziehung, Heilung und Zwang
Geschlossene Venerologische Einrichtungen in der SBZ/DDR
Studienreihe der Landesbeauftragten, hg. von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Sonderband

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es in der Sowjetischen Besatzungszone zu einer Reihe von Neuregelungen im Umgang mit krankheitsverdächtigen und geschlechtskranken Personen, die bis weit in die DDR wirkten. Die Selbstbestimmung betroffener Personen wurde eingeschränkt, die Rechte der Gesundheitsbehörden erweitert, und mit dem Fürsorgeheim für Geschlechtskranke wurde ein vollkommen neuer Typ einer totalen Institution in Deutschland eingeführt. Angelehnt an das sowjetische Modell der Prophylaktorien sollten zwangseingewiesene Personen in den Fürsorgeheimen isoliert, therapiert und durch Arbeit erzogen werden.

Die Umsetzung dieser Neuregelungen in der Praxis wird an den Beispielen des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Schloss Osterstein in Zwickau, des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Leipzig-Thonberg und der geschlossenen Venerologischen Station Leipzig-Thonberg gezeigt.

Das Bielatal

Das Bielatal

Henner Kotte

Galerie bizarrer Namen

Aufgrund seiner Weite unterteilt der Kletterer das Gebirge in Teilgebiete, deren größtes das Bielatal mit 239 Gipfeln ist. Es erstreckt sich südlich der Gemeinde Königstein bis zur tschechischen Grenze. Beliebt bei Familien und bei Profis, denn die Felsnadeln bieten 3.400 Routen aller Schwierigkeitsstufen und ungewöhnliche Namen: Artariastein und Trautmannsfels, Herkulessäulen und Spannagelturm, die Verlassene Wand und den Großvaterstuhl, Waldwächter und Daxenstein. Wer weniger hoch hinaus will, dem bietet das Bielatal Wanderwege zu Grenzplatte und Sachsenstein. Schwer zugänglich sind die Tiefe wie die Bennohöhle. In ihnen liegen Höhlenbücher aus.

Bielatal

www.bielatal.de


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Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Bielatal: Kletterer an den Herkulessäulen (1963), Urheber: Deutsche Fotothek‎ via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0 de.

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