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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Dach, Simon

Dach, Simon

Er war ein deutscher Dichter, der 1605 in Memel, damals Herzogtum Preußen/Königreich Polen, geboren wurde. Er starb 1659 in Königsberg an der Schwindsucht.

Simon Dach hatte ab 1626 an der Universität Königsberg Philosophie und Theologie studiert. Zunächst war er dann als Lehrer tätig, ehe ihn der Brandenburgische Kurfürst Georg Wilhelm 1639 zum Professor für Dichtkunst an die Universität Königsberg berief. 1656 wurde er zum Rektor dieser Universität gewählt. In diesem Amt wirkte er erfolgreich. Ein lukrativer Nebenverdienst ergab sich für ihn durch die Produktion von Poesie auf Bestellung. Er fertigte meist Gelegenheitsgedichte zu allen Anlässen an, die stets gedruckt wurden. 1 200 Einzeldrucke dieser Gedichte sind gesammelt worden. Von den weltlichen Gedichten hat nur „Anke von Tharaw“ die Zeiten überlebt. Von Johann Gottfried Herder verhochdeutscht und als „Ännchen von Tharau“ veröffentlicht, bescherte dieses Gedicht Simon Dach Weltrum.

Zwei seiner Kirchenlieder sind später von Johann Sebastian Bach vertont worden. Max Reger komponierte für das Gedicht O, wie selig seid ihr doch, ihr Frommen eine Choralkantate.


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