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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Lessing, Gotthold Ephraim

Lessing, Gotthold Ephraim

Der bedeutende Dichter der deutschen Aufklärung wurde am 22. Januar in Kamenz (Oberlausitz) geboren, er starb am 15. Februar 1781 in Braunschweig, wo er auch begraben ist. Zunächst studierte er auf Wunsch des Vaters in Leipzig Theologie, später beschäftigte er sich intensiv mit Poesie und dem Theater. Er wechselte die Universitäten, nahm Anstellungen in verschiedenen Städten an und ging auf Bildungsreisen. Schließlich wurde er ab 1770 als Bibliothekar in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel sesshaft. Seine Dramen und seine theoretische Schriften waren wegweisend für die Entwicklung des Theaters. Der Dichter ist der erste deutsche Dramatiker, dessen Werke bis heute weltweit in den Theatern aufgeführt werden. Dazu gehören Minna von Barnhelm (Lustspiel), 1767, Emilia Galotti (Trauerspiel), 1772 und Nathan der Weise (Dramatisches Gedicht), 1779