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Johann Joachim Winckelmanns Wirken auf Schloss Nöthnitz und in Dresden

<p "="">Klaus-Werner Haupt

Nach rastlosen Jahren findet Johann Joachim Winckelmann auf dem nahe Dresden gelegenen Schloss Nöthnitz eine Anstellung als Bibliothekar. Die bünausche Bibliothek und die Kunstsammlungen der nahen Residenzstadt ermöglichen Kontakte mit namhaften Gelehrten. In ihrem Kreise erwirbt der Dreißigjährige das Rüstzeug für seine wissenschaftliche Karriere. Sein epochales Werk „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ (1755) lenkt den Blick auf die Kunstsammlungen Augusts III. und ebnet den Weg nach Rom.

Winckelmanns Briefe, von denen mehr als fünfzig aus den sächsischen Jahren überliefert sind, lassen seinen Karrieresprung, aber auch seine persönlichen Nöte vor unseren Augen lebendig werden. Zwei Gastbeiträge über die jüngere Geschichte des Schlosses und die Visionen der Freunde Schloss Nöthnitz e. V. runden den Jubiläumsband ab.

Brachvogel, Albert Emil

Brachvogel, Albert Emil

(*29. April 1834 in Breslau; †27. November 1878 in Berlin)

Der Schriftsteller wurde bis in das 20. Jh. viel gelesen, insbesondere sein Roman Friedemann Bach. Jedoch sind die biografischen Angaben zum ältesten Sohn von Johann Sebastian fiktiv. 1931 wurde der Roman als Oper bearbeitet und 1941 verfilmt. In der Hauptrolle agierte Gustaf Gründgens. Heute ist Albert Emil Brachvogel in Vergessenheit geraten.

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