Sachsen-Lese

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Friedrich W. Kantzenbach

Erfundenes Glück

Der Autor beschäftigt sich auf lyrischem Weg mit den essentiellen Dingen des Lebens. Er reflektiert seine reichen literarischen Begegnungen und verarbeitet Reiseerlebnisse und persönliche Bekanntschaften mit Menschen, die ihn beeindruckten. Zunehmend durchdringen die Themen Krankheit, Tod und Vergänglichkeit seine Texte.

 

Semmelkloß nach vogtländischer Art

Semmelkloß nach vogtländischer Art

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Zutaten

 

16 kleine Semmeln vom Vortag (oder entsprechend große), nicht zu alt

 

3 Eier

 

125 g Mehl

 

2 Semmeln gewürfelt zum Rösten

 

50 g Fett zum Rösten

 

1 gute Prise Muskat

 

1 EL Salz

Nach einem alten vogtländischen Rezept sind die trockenen Semmeln zu zerkleinern und in Wasser einzuweichen. Sie werden ausgedrückt und mit allen Zutaten (Eiern, Mehl und gerösteten Semmelwürfeln) vermischt. Unsere Vorfahren banden den weichen Teig in ein nasses Tuch, das links und rechts auf einen Quirl gebunden, in kochendem Salzwasser über eine Stunde gegart wurde.

Die moderne Küche lässt das Gemisch 1 Stunde ruhen. Danach wird hitzebeständige Frischhaltefolie (zum Beispiel Toppits 2 in 1 Folie bis 160°) verwendet, die mit einem Stück 5 – 6 cm dick belegt wird, dann fest einrollen und an den Enden abbinden. In leicht köchelndes Wasser legen und 30 bis 40 Minuten gar ziehen lassen.

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