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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Soljanka nach altem DDR-Rezept

Soljanka nach altem DDR-Rezept

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Soljanka bedeutet auf Russisch „gesalzen“, abgeleitet vom Russischen соль – [sol] (Salz).
Also sollte dieser beliebte Eintopf, der die Wende überlebt hat, kräftig gewürzt werden.

In DDR-Zeiten war es ein Glücksfall, wenn man ungarischen Letscho aufgetrieben hatte, denn der war eine echte „Bückware“, das heißt oben in den Regalen gab es ihn nicht. Der Verkäufer bückte sich, um ihn unter dem Ladentisch hervor zu holen und möglichst unauffällig in die Tasche des bevorzugten Kunden gleiten zu lassen. Solche Glücksmomente gibt es heute nicht mehr. Immer verfügbar waren hingegen Schweinefleisch und Bockwürstchen. Gute Salami zu ergattern war schon wieder schwieriger. Heute haben Sie Ihren Einkaufszettel und los geht‘s:

Ukrainische Soljanka im Lemberger Restaurant "Polnische Kneipe" (1)
Ukrainische Soljanka im Lemberger Restaurant "Polnische Kneipe" (1)
  • 750 g verschiedene Fleischsorten (dabei sein sollten: Kassler, Schnitzelfleisch vom Schwein, auch Hühnerfleisch oder Fleischreste vom Vortag)
  • 250 g klein gewürfelte saure Gurken – etwas Gewürzgurkenwasser
  • 250 g klein gewürfelte Zwiebeln
  • 2 Paar Wiener Würstchen oder 2 Bockwürste
  • 200 g längs geschnittene Jagdwurst
  • 200 g längs geschnittene Salami
  • 2/3  l kräftige Fleischbrühe
  • 1 Glas Letscho aus dem Spreewald
  • n. B. Ketchup
  • n. B. Tomatenmark
  • 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
  • Salz, Pfeffer, heute kann man 1-2 Chilischoten dazu nehmen, Achtung: innen auskratzen und sehr klein schneiden; die Schärfe vorher probieren.

Zum Anrichten in jede Suppentasse (Teller) 1 EL saure Sahne in die Mitte geben.

Das gewürfelte Fleisch in heißem Öl in einer Pfanne anbraten. Zuletzt mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzig abschmecken. Danach die Zwiebeln hinzufügen und etwas später die Jagdwurst , die Würstchen und die Salami – alles klein geschnitten.

Alles in einen großen Topf füllen. Die Pfanne mit Brühe ausspülen, den Sud in den Topf nehmen. Die Gurkenwürfel hinzufügen und alles mit dem 1 Glas Letscho ablöschen. Gewürzgurkenwasser dazu geben. Mit Brühe auffüllen. Die Konsistenz darf nicht zu dick sein. Dann ca. 30 Min. leise köcheln lassen. Das Fleisch soll schön weich sein. Bei Bedarf kann stets etwas mehr Brühe und evtl. auch Ketchup dazu gegeben werden. Die Konsistent soll zuletzt cremig sein. Nach Belieben nach würzen.

Dazu passen frische Knoblauchbaguettes aus dem Backofen oder frische Baguettes vom guten Bäcker.

Bildnachweis:

Bild 1:

Author

Silar

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