Sachsen-Lese

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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Sächsische Soleier

Sächsische Soleier

Foto: W. Brekle
Foto: W. Brekle

Diese Eier werden bekanntlich am wohlschmeckendsten auf den Salinen in einem Netz natürlicher Sole gekocht; doch kann man sie auch künstlich zubereiten. Wünscht man die Soleier von gelber Farbe, so kocht man sie in Zwiebelwasser, anderenfalls in gewöhnlichen Wasser hart, klopft die Schale ringsum klein, ohne sie zu entfernen, und legt die Eier 24 Stunden in Salzwasser, welches so stark sein muß, daß sie darin schwimmen.

Die Sachsen essen die Eier am häufigsten zum bairischen Bier. Auch werden sie, sowie Lerchen und Salzgurken, von den Halloren - einem alten sächsischen Volkstamme - noch alljährlich an den Hof gebracht.


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aus: Davidis Kochbuch
gefunden von Hannelore Eckert

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