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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Trägerwerk Soziale Dienste in Sachsen

Trägerwerk Soziale Dienste in Sachsen

Uta Plisch

Die Landesgeschäftsstelle in Dresden
Die Landesgeschäftsstelle in Dresden

Das Trägerwerk Soziale Dienste in Sachsen wurde 1992 in Dresden auf Initiative des Rechtsanwaltes Rudolf Dadder als Verein gegründet und 2010 in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt.

Ziel des Unternehmens war es, mit sächsischen Mitarbeiten einen Träger aufzubauen, der ein breites Spektrum von sozialen Diensten errichten und sich dabei streng auf die Bedürfnisse der Kommunen und anderen Leistungsträger einstellen sollte. Um ein hohes Maß an Qualifizierung für die Mitarbeiter zu ermöglichen, wurde in Radebeul die Akademie Rosenhof gegründet, die heute für mehrere Träger der Wohlfahrtspflege als Fortbildungsinstitut dient.

Messe in Hoyerswerda
Messe in Hoyerswerda
Schwerpunkte der Arbeit waren zunächst Jugendhilfe, Gemeindenahe Psychiatrie und Hospizdienste. Inzwischen sind Gesundheitsdienste und Betreuungseinrichtungen für ältere Menschen hinzugekommen. Im Jahr 1994 errichtete das Trägerwerk in Radebeul das erste stationäre Hospiz in den neuen Bundesländern und schuf damit ein Modell für weitere Hospize auch außerhalb Sachsens und Deutschlands. Ende 2009 betrieb das Trägerwerk innerhalb Sachsens insgesamt 56 soziale Einrichtungen.
Einrichtungsleitertagung 2009 in Chorin
Einrichtungsleitertagung 2009 in Chorin

Die Satzung legt fest, dass sich das Trägerwerk und seine Mitarbeiter von einem humanistischen Weltbild leiten lassen und Neutralität im Hinblick auf Religion, Ideologie, Abstammung und politische Überzeugungen bewahrt. Das Leitbild des Trägers stellt Fachlichkeit und Menschlichkeit in den Vordergrund.

Von der Gründung an lag die Leitung des Trägerwerk Soziale Dienste in Sachsen in der Verantwortung von Falk Stirner und Ute Schlothauer. Eine enge Verbindung besteht zum Trägerwerk Soziale Dienste in Mecklenburg-Vorpommern, das seit dem Jahr 2004 ebenfalls von Falk Stirner und Ute Schlothauer geleitet wird.

Herr Stirner unten links beim Fußballturnier am 04.06.2010
Herr Stirner unten links beim Fußballturnier am 04.06.2010
Falk Stirner gehört auch dem Vorstand der Trägerwerk Soziale Dienste AG an, welche die Arbeit von inzwischen 21 Gesellschaften der Trägerwerksgruppe berät und koordiniert. Die Trägerwerke arbeiten streng nach dem Subsidiaritätsprinzip. Die einzelnen Trägerorganisationen und Einrichtungen verfügen über ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Autonomie.