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Sächsischer Osterkuchen

Sächsischer Osterkuchen

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

In vielen Familien gehört zum Osterfest, nicht an Karfreitag, ein großartiges Esserlebnis dazu. Kernstück des Festessens ist Lammfleisch. Jedoch auf den Kaffeetisch gehört in Sachsen ein Sächsischer Osterkuchen.
Bereits Tacitus (* um 58 n. Chr.; † um 120) berichtet in seiner „Germania" über eine Nahrung der Germanen aus geronnener Milch (lac concretum), dabei kann es sich um Quark oder Dickmilch gehandelt haben.

Zutaten für den Boden:
200 g Mehl, 125 g Butter
½ Pkt. Backpulver
gemahlene Vanilleschote
100 g Zucker
I Prise Salz, 1 Ei  

Zutaten für die Quarkmasse:

500 g Magerquark
4 Eigelb, 125 g Zucker
½ Pkt. Backpulver
2 EL Weinbrand oder Rum
I kleine Prise Safranpulver

50 g gemahlene Mandeln
80 g Korinthen
1 Zitrone, den Saft
50 g warme Butter
(oder 1 Tasse Öl)
1/8 l Schlagsahne

Weiterhin werden etwas Mehl zum Ausrollen, 1 Eigelb, 1 EL Weinbrand (Rum) und Puderzucker zum Bestäuben gebraucht.

Den Backofen auf 180 ° C Umluft vorheizen.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, dann mit der Butter, mit Vanille, Zucker, Salz und 1 Ei zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten (Rührgerät mit Knethaken) und 30 Minuten, in Folie eingepackt, im Kühlschrank ruhen lassen.

4 Eigelb mit Zucker, Alkohol und Safran gut aufschlagen. Dann die Mandeln, Korinthen, Zitrone, warme Butter, Sahne und Backpulver hinzu geben und unterrühren. Zuletzt den abgetropften Quark dazugeben und gut verrühren.

Mit drei Viertel des Teiges den Boden einer gut eingefetteten Springform belegen. Mit dem Rest einen dünnen Rand an die Springform kneten. Die Quarkmasse einfüllen. Den Kuchen im Ofen bei I80 Grad etwa 50 Minuten backen.

Ein Eigelb mit 1 EL Weinbrand verrühren und die Ober?äche des Kuchens damit bestreichen. Knapp 10 Minuten weiter backen lassen. Den Kuchen aus dem Herd nehmen und etwa 15 Minuten ruhen lassen. Aus
der Springform nehmen. Zuletzt mit Puderzucker bestäuben.

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