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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Auf den Spuren der Europäischen Wildkatze

Auf den Spuren der Europäischen Wildkatze

BUND Sachsen

Heimlich und leise schleicht sie durch unsere Wälder, verborgen und den meisten unbekannt: die Europäische Wildkatze. Der BUND Sachsen lädt am 25., 27. und 28. November 2019 zu Vorträgen in Torgau, Lossatal und Belgern-Schildau über die Welt dieses faszinierenden Waldbewohners ein. Die Wildkatzenexpertinnen des BUND Sachsen werden über die Lebensweise der Wildkatze berichten, ihre Situation in Sachsen und darüber wie sie geschützt werden kann. Der Eintritt ist frei.

Wildkatze klettert.  Quelle "Thomas Stephan / BUND".
Wildkatze klettert. Quelle "Thomas Stephan / BUND".


Nachdem die Europäische Wildkatze (Felis silvestris silvestris) lange Zeit in Sachsen als ausgestorben galt, ist sie seit einigen Jahren wieder auf dem Vormarsch. Es gibt sie vereinzelt im Leipziger Auwald, der Dübener Heide und im Vogtland. Dort findet sie strukturreiche und naturnahe Wälder, auf welche sie als Lebensraum angewiesen ist. Doch durch den stetigen Ausbau der Infrastruktur und die intensive Landnutzung wird es zunehmend eng für Waldtiere wie die Wildkatze.

Wildkatze klein.  Quelle "Thomas Stephan / BUND".
Wildkatze klein. Quelle "Thomas Stephan / BUND".

Für eine erfolgreiche Ausbreitung und das Überleben gesunder Populationen sind sichere Wandermöglichkeiten zwischen den Wäldern für die Wildkatze und andere Waldbewohner notwendig. Daher arbeitet der BUND Sachsen im Rahmen des Projekts „Rettungsnetz Wildkatze – Wiedervernetzung der Wälder Nordwestsachsens“ eine flächenkonkrete Umsetzung eines solchen Waldverbunds. Gemeinsam mit Akteuren vor Ort sollen grüne Korridore aus Bäumen und Büschen konsensfähig und nachhaltig geplant werden. Besonders die Gebiete mit aktuellen Wildkatzenvorkommen wie der Leipziger Auwald und die Dübener Heide bedürfen einer Verbindung zu den weiteren verbliebenen, noch nicht besiedelten Waldgebieten.

Torgau

Wann: 25.11.2019, um 18.00 Uhr

Wo: Ratssaal in der Stadtverwaltung Torgau, Markt 1, 04860 Torgau


Lossatal

Wann: 27.11.2019, um 18.00 Uhr

Wo: Kulturhaus Hohburg, Hohburger Stube, Am Lossatal 7, 04808 Lossatal


Belgern-Schildau

Wann: 28.11.2019, um 18.00 Uhr

Wo: Rathaussaal Schildau, Marktstr. 1, 04889 Belgern-Schildau, OT Schildau

Weitere Informationen finden Sie auf: www.bund-sachsen.de/wildkatze

Pressekontakt: Theresa Warnk und Marlen Schmid, Projektkoordination Rettungsnetz Wildkatze Sachsen, Tel. 0341 3065 396, Handy 0157 5795 3882,
E-Mail: wildkatzenbuero@bund-sachsen.de

Kopfbild: Wildkatze Nahaufnahme. Quelle Thomas Stephan BUND

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