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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Was Luther über Deutschland meint

Was Luther über Deutschland meint

Martin Luther

Deutschland ist wie ein kräftiges Pferd, das Futter und alles hat, dessen es bedarf. Es fehlt ihm aber an einem Reiter. Gleich nun wie ein starkes Pferd ohne einem Reiter in die Irre läuft, so ist auch Deutschland stark genug an Kräften und Menschen, es mangelt ihm aber an einem Regenten.

 

Deutschland ist nicht mehr das, was es hat werden sollen – der leidige Geiz und der Wucher haben es zu Grunde gerichtet.

 

Unser Herrgott muss uns Deutschen die Trunkenheit als tägliche Sünde anrechnen, denn wir können‘s wohl nicht lassen. Und sie ist doch so eine schändliche Plage, dass sie Leib und Seele, Hab und Gut wehtut.

 

Deutschland ist ein sehr gutes Land, hat von allem genug, was man haben will, um dies Leben reichlich zu erhalten. Es hat allerlei Früchte, Korn, Wein, Getreide, Salz, Bergwerk und was aus der Erde zu kommen und zu wachsen pflegt. Allein mangelt‘s an dem, dass wir‘s nicht achten noch recht gebrauchen, wie wir es sollten, Gott zu Ehren und dem Nächsten zu Nutzen, und ihm dafür danken. Ja, wir missbrauchen es aufs Allerschändlichste, viel schlimmer als die Säue. Gott gibt alles mild und reichlich, so dass niemand Grund zu klagen hat, und fordert nichts anderes von uns, als nur allein, dass wir ihm gehorsam sind und ein „Deo Gratias“ - „Gott sei Dank“ sagen.

Quelle

Maes, Thomas (Hrsg.): Plaudereien an Luthers Tafel. EVA Leipzig o. J. S. 20 ff.

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