Sachsen-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Sachsen-Lese

Unter den Monden des anbrechenden Lebensabends dehnt sich die Zeit und doch ist ihr Vergehen anders zu spüren als sonst. Jetzt wirken alle Fragen entscheidend, die Endgültigkeit scheint zum Greifen nah und Einsichten beginnen dort, wo alles Denken innehält.

Lyrikband von Berndt Seite

Unser Leseangebot
Im Frühling

Im Frühling

Johann Meyer

Wenn ausgetobt des Winters Nacht,
Zur neuen Pracht die Erd' erwacht,
Und alles lebt und liebt,
Wenn Blatt und Blüte sich geküßt,
In Jubel laut das All zerfließt,
Und Frühling mich umgibt:

Dann, – ist's des Himmels Vorgefühl?
Ist's Frühlingspracht, ist's Saitenspiel,
Was mich so schnell erweicht? –
Ich weiß nicht, wie ich's nennen soll,
Das Herz ist mir so übervoll,
Das Auge ist mir feucht

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Neue Liebe
von Joseph Freiher von Eichendorff
MEHR
Corona
von Christine Brandt-Borse
MEHR
Lockung
von Joseph Freiher von Eichendorff
MEHR
Winternacht
von Joseph Freiher von Eichendorff
MEHR
Die marxistischen Priester
von Friedemann Steiger
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen