Sachsen-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Sachsen-Lese
Unser Leseangebot

Strandgut
Ein Inseltagebuch

Berndt Seite

Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort, an dem man seine Gedanken mit dem Meer schweifen lassen kann. Beim Anblick der Wellenbewegungen kommen Erinnerungen an das Auf und Ab des Lebens auf. In eindrucks- und stimmungsvollen Bildern beschreibt Berndt Seite in seinem Tagebuch philosophische Reflexionen in Rückblick auf sein privates und poltisches Leben. Das raue und derbe Klima der Ostsee, die verschiedenen Jahreszeiten am Meer haben dabei ihren ganz eigenen Charme und helfen ihm, alte Dinge abzustreifen und wieder zu sich selbst zu finden.

Zum 75. Todestag von Hilmar Mückenberger

Zum 75. Todestag von Hilmar Mückenberger

Zum Schnäderedäng, zum Schnäderedeng, de  Luft is raa vun Plaue bis nooch  Falk'nschtaa.
Zum Schnäderedäng, zum Schnäderedeng, de Luft is raa vun Plaue bis nooch Falk'nschtaa.

 

Hilmar Mückenberger (* 26. Januar 1855 in Eibenstock; † 14. Mai 1937 in Plauen) war ein vogtländisch-erzgebirgischer Volksmusiker und Komponist. Sein Lied: „Mei Vogtland is doch wunerschie" wurde zur heimlichen  Nationalhymne des Vogtlandes. An den 75. Todestag soll mit einer Liedpostkarte "Zum Schnäddeedäng de Luft is raa vun Plaue bis nooch Falk'nschtaa" erinnert werden. Der Text des Liedes:

1. Ja Dreher tanz'n is mei Leb'n,is ka doch gar nischt Schönersch gem als

wie in Tüchting Dreher hee,  der is doch gar ze schee. Un geht's an da

Schtiefelsuhl'n die mog  meintwöng  d'r Teuf'l hul', der Schust'r macht m'r 

neue Schuh', drin tanz ich immer zu. Zum Schnäderedäng, zum Schnäderedeng, de

Luft is raa vun Plaue bis nooch  Falk'nschtaa. (Wh.)

 

2. De Marie mit ne Christian,                               3.  Un guck'n unre Alt'n zu

D'r Hein'r mit d'r dick'n Ann.                                     Wie mir uns drehe rumm su

D'r Kant'r mit d'r Bauerschfraa,                                Do denk'n sa gewiß mit Freud

Die tanz'n Dreher aa                                                An längst v'rgangne Zeit.

Na Herr vom Gut' den kimmt's o aa,                        Großvater, Großmutter lacht

Der packt de gunge Wört'n aa                                 Un song su ham m'rsch a gemacht

Un lustig wie a Wörb'lwind                                       Wie mir noch jung, ja ja ihr Leut

Geht's dorch ne Saal geschwind                             Dös war a schiene Zeit

Zum Schnäderedäng usw.                                      Zum Schnäderedäng  usw.

 

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Schneegläggchen
von Lene Voigt
MEHR
De Ficht ofn Fels
von Albert Schädlich
MEHR
Dr Lumpenma
von Albert Schädlich
MEHR
Dos Myrtenstöckel
von Albert Schädlich
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen