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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Das August Horch Museum in Zwickau

Das August Horch Museum in Zwickau

Eine Tankstelle aus der Anfangszeit der 1930er Jahre. Ein Tankstellenhäuschen von anno dazumal. Ein Messestand der Auto Union AG von 1935. Eine Nachbildung der Zwickauer Leipziger Straße von einst. Ein begehbarer Tante Emma-Laden. Ein Schaufenster, dekoriert mit Mode, Spielzeug und Porzellan. Atmosphärisches, verstärkt von ganz speziellen Düften. Die inszenierte Eingangssituation eines Grand Hotels mit davor parkenden Oldtimern. Und zur Abrundung des Verweilens eine Cafeteria. Selbst ein Menü wird möglich gemacht, auf Vorbestellung. Automobile Geschichte(n), zu erleben im Zwickauer August Horch Museum, Deutschlands fast einzigem kraftfahrzeugtechnischen Museum dort, wo früher die Fertigungsstätte war.

 

 

Insgesamt sind 70 Großexponate und eine Vielzahl kleinerer zu sehen, vom Horch-Phaeton aus dem Jahre 1911 über weitere Horch-, Audi-, DKW- und Wanderer-Wagen bis hin zu Trabant und VW. Beispiele aus der Fahrzeugfertigung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fehlen nicht: Motorenprüfstand mit einem Horch-Achtzylinder-Motor in Aktion und eine funktionstüchtige Transmissionswerkstatt. Ebenso ein Thema: Karosseriebau und Gestaltung, Design von damals.

 

 
Benannt ist das Museum nach August Horch (1868 - 1951), Ingenieur und gelernter Schmied. Er gründete 1899 in Köln seine erste Automobilfirma, um eigene Entwicklungen zu realisieren, die er zuvor bei Benz & Co. nicht umsetzen konnte. Ein wechselvolles Schicksal führte ihn 1904 nach Zwickau, wo er den guten Ruf der westsächsischen Automobilstadt begründete. 1932 drohte der Zusammenbruch. Das war das Geburtsjahr der vier (heute Audi-) Ringe, Symbol der untrennbaren Einheit der Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer. Entsprochen wurde nunmehr den Kundenwünschen mit einer Angebotspalette von Einbauaggregaten, Motorrädern, Kleinwagen und Autos der Mittelklasse bis hin zur Luxuskarosse von Horch. Legendär die Rennsport-Erfolge der „Silberpfeile", die den Namen Zwickau um die Welt trugen.
Mit den 1950er Jahren begann in Zwickau die Ära des Trabant. Der Mangel an Karosserieblech beflügelte den Erfindergeist: Die Lösung war der Kunststoff Duroplast, dessen serienmäßige Anwendung Zwickau ein weiteres Mal eine Monopolstellung einbrachte.

Dies und viel mehr kann man dienstags bis sonntags im August Horch Museum in der Zwickauer Audistraße auf sich wirken lassen. Weitere Informationenfinden Sie im Internet auf www.horch-museum.de.

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