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Christoph Werner
Um ewig einst zu leben

Roman

Um 1815 zwei Männer, beide Maler - der eine in London, der andere in Dresden; der eine weltoffen, der andere düster melancholisch. Es sind J. M. William Turner und Caspar David Friedrich. Der Roman spielt mit der Verbindung beider.

Auch als E-Book erhältlich 

Dos macht mer, wie mer will

Dos macht mer, wie mer will

Früheres Forsthaus in Neues Wiesenhaus, eine Siedlung von wenigen Häusern an der Wilzsch.
Früheres Forsthaus in Neues Wiesenhaus, eine Siedlung von wenigen Häusern an der Wilzsch.

Dr alte Keitel-Farschter of‘n Wilzsch-Wiesenhaus, daar war meitog ne Waldgiehern damisch hinterhaar. Neilich hot ne ober doch aaner gammerlich geargert.

Wie do mei Keitel nei‘n Wald kimmt, trifft‘r ne alten Hennikkel mit ner grußen Schrutsaag draußen un frögt ne: „Na, Hennikkel, wos machst de dä do?“

Daar war ober net faag un soget geleich: „ Iech such Schwamme, Harr Farschter.“

„Un do nimmst du die gruße Schrutsaag miet?“ frögt dr Keitelwetter.

Mei Hennikkel losset sich ober net irr machen un soget kurz:
„Wissen se, Harr Farschter, dos macht mer, wie mer will!“


Verfasser unbekannt, um 1905

Bildnachweis

Kopfbild: Schrotsäge aus Wikimedia, gemeinfrei.

Früheres Forsthaus in Neues Wiesenhaus: Klaaschwotzer