Sachsen-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Sachsen-Lese
Unser Leseangebot

Gefangen im Netz der Dunkelmänner

Berndt Seite, Annemarie Seite und Sibylle Seite

Berndt Seite und seine Familie möchten sich die »Stasi« von der Seele schreiben, um nicht ein Leben lang mit der DDR-Diktatur konfrontiert zu bleiben. Der Text soll einen Beitrag zur Aufarbeitung der SED-Diktatur leisten. 

Zur Fastnachtszeit

Zur Fastnachtszeit

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Die Kinder und Jugendlichen ziehen von Haus zu Haus
Die Kinder und Jugendlichen ziehen von Haus zu Haus

 

Und beut der Winter auch manche Leiden, 
So will er doch nicht traurig scheiden:
Er bringt uns erst noch die Fastnachtszeit 
Mit aller ihrer Lustigkeit.
Da gibt es Kurzweil mancherlei, 
Musik und Tanz und Mummerei,
Pfannkuchen, Brezel, Kuchen und Weck',
Und Eier und Würste, Schinken und Speck.
Wir Kinder singen von Haus zu Haus 
Und bitten uns eine Gabe aus,
Und machen's hinterdrein wie die Alten 
Und wollen heuer auch Fastnacht halten.

Fastnachtssprüche aus dem Erzgebirge

Iech bie e klaanr Dickr,
komm net auf'n Drickr,
gabbt mr när paar Pfeng,
dann gieh iech meine Gäng.

Iech bie e klaanr Keenich,
gabbt mr net zi weenich,
leß mich net zi lange stieh,
ich will e Heisl wettr gieh.

Iech bie e klaanr Dickr,
komm net auff'n Drickr,
gabbt mr när ne Mark,
do waar iech gruß un stark. 

Die Fastnachtssprüche sind erinnert von Ursula Brekle.

Fotos: W. Brekle

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Verse zum Advent
von Theodor Fontane
MEHR
Mailied
von Johann Wolfgang von Goethe
MEHR
Der Juni
von Erich Kästner
MEHR
Advent
von Christine Brandt-Borse
MEHR
Novemberlied
von Johann Wolfgang von Goethe
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen