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Berndt Seite

Der Traum des Mauerseglers

Berndt Seites Gedichte schätzen die Kraft des Moments. Sie tauchen in ihn ein, entdecken Höhen und Abgründe und legen dabei Vers für Vers frei, wie wir durch das Leben gehen, wer wir sein wollen und wer wir – manchmal wider Willen – dabei werden.

Es sind Gedichte, die träumen, schimpfen und scherzen, sie führen uns von leisen Beobachtungen hin zu den ersten Fragen, die damit ringen, womöglich zu den letzten zu gehören.

Der Teufel holt eine Bürgersfrau zu Pirna

Der Teufel holt eine Bürgersfrau zu Pirna

Alfred Meiche

Pferdeschlitten am Giebelhaus.
Pferdeschlitten am Giebelhaus.

 

Am Faschingsdienstag des Jahres 1411 ist eine reiche Bürgersfrau zu Pirna auf allen Gassen mit einem Schlitten herumgefahren. Weil nun die Pferde nicht anziehen wollten, hat sie weidlich geflucht, auch den bösen Feind angerufen, der sogleich dagewesen und ihr den Hals umdreht. Zum steten Gedächtnis ist an diesem Tag in jedem Jahr eine Messe gehalten worden.

Bildnachweis

Abb. im Text aus Wikimedia, gemeinfrei.

Kopfbild: Pferdewagen im Spreewald. Urherberin: Ursula Brekle.

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