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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

800 Jahre Thomanerchor

800 Jahre Thomanerchor

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Der Thomanerchor in der Thomaskirche
Der Thomanerchor in der Thomaskirche
Der Thomanerchor wurde 1212 gegrüdet und zählt damit zu den ältesten und wohl auch besten Knabenchören Deutschlands. In diesem Jahr wird das achthundertjährige Jubiläum gefeiert. Dem Chor gehören 97 Jungen im Alter bis zu 18 Jahren an. Er wird vom jetzigen Kantor, dem 16. nach Bach, Georg Christoph Biller geleitet. Am 20. April 2012 fand ein Festakt zu Ehren der Leipziger Thomaner statt, an dem auch der frisch gewählte Bundespräsident Joachim Gauck teilgenommen hat. Die anschließende Festwoche ist der erste große Höhepunkt im Festjahr "Thomana 2012". Denn nicht nur der Chor, sondern auch die Thomaskirche und die Thomasschule feiern das 800-jährige Bestehen.

Die Motetten am Freitag und Sonnabend sind immer gut besucht, in denen der Thomanerchor die Bachschen Choräle mit wunderbar geschulten Stimmen singt. Der berühmteste Thomaskantor, Johann Sebastian Bach, der hier von 1723 bis 1750 wirkte, hat am Altarraum seine endgültige Ruhestätte gefunden.Bach wurde zuerst auf dem Alten Johannisfriedhof beigesetzt und lag dort bis März 1900. Dann wurden seine Gebeine in einer gut zugänglichen Gruft unter dem Altar in der Johanniskirche, aufbewahrt in einem Kalksteinsarkophag, beigesetzt. In die gleiche Gruft wurde auch die Gebeine von Ch. F. Gellert überführt. Das Bach - Gellert - Grab blieb bei dem schweren Bombenanschlag auf die Kirche im Dezember 1943 unversehrt. In Vorbereitung des 200. Todestages fand Bach seine letzte Ruhestätte im Chorraum der Thomaskirche, wohin der Sarkophag überführt worden war. Sein Grab ist ständig mit frischen Blumen geschmückt, die die Besucher der Kirche aus aller Welt ablegen.

Ein kostbarer spätgotischer Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert, der vor der Sprengung aus der Universitätskirche gerettet werden konnte, schließt den Altarraum ab.
Zu den hervorragenden Organisten in Leipzig gehörte Max Reger. Er schrieb 1905 unter das Notenbild

 

b-a-c-h „ist Anfang und Ende aller Musik".

Artikel in www.leipzig-lese.de "Die Thomaskirche und der Thomanerchor"

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