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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

800 Jahre Thomanerchor

800 Jahre Thomanerchor

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Der Thomanerchor in der Thomaskirche
Der Thomanerchor in der Thomaskirche
Der Thomanerchor wurde 1212 gegrüdet und zählt damit zu den ältesten und wohl auch besten Knabenchören Deutschlands. In diesem Jahr wird das achthundertjährige Jubiläum gefeiert. Dem Chor gehören 97 Jungen im Alter bis zu 18 Jahren an. Er wird vom jetzigen Kantor, dem 16. nach Bach, Georg Christoph Biller geleitet. Am 20. April 2012 fand ein Festakt zu Ehren der Leipziger Thomaner statt, an dem auch der frisch gewählte Bundespräsident Joachim Gauck teilgenommen hat. Die anschließende Festwoche ist der erste große Höhepunkt im Festjahr "Thomana 2012". Denn nicht nur der Chor, sondern auch die Thomaskirche und die Thomasschule feiern das 800-jährige Bestehen.

Die Motetten am Freitag und Sonnabend sind immer gut besucht, in denen der Thomanerchor die Bachschen Choräle mit wunderbar geschulten Stimmen singt. Der berühmteste Thomaskantor, Johann Sebastian Bach, der hier von 1723 bis 1750 wirkte, hat am Altarraum seine endgültige Ruhestätte gefunden.Bach wurde zuerst auf dem Alten Johannisfriedhof beigesetzt und lag dort bis März 1900. Dann wurden seine Gebeine in einer gut zugänglichen Gruft unter dem Altar in der Johanniskirche, aufbewahrt in einem Kalksteinsarkophag, beigesetzt. In die gleiche Gruft wurde auch die Gebeine von Ch. F. Gellert überführt. Das Bach - Gellert - Grab blieb bei dem schweren Bombenanschlag auf die Kirche im Dezember 1943 unversehrt. In Vorbereitung des 200. Todestages fand Bach seine letzte Ruhestätte im Chorraum der Thomaskirche, wohin der Sarkophag überführt worden war. Sein Grab ist ständig mit frischen Blumen geschmückt, die die Besucher der Kirche aus aller Welt ablegen.

Ein kostbarer spätgotischer Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert, der vor der Sprengung aus der Universitätskirche gerettet werden konnte, schließt den Altarraum ab.
Zu den hervorragenden Organisten in Leipzig gehörte Max Reger. Er schrieb 1905 unter das Notenbild

 

b-a-c-h „ist Anfang und Ende aller Musik".

Artikel in www.leipzig-lese.de "Die Thomaskirche und der Thomanerchor"

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