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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Mei  scheenes Saksenland!

Mei scheenes Saksenland!

Max Vormeyer

Meißen: Albrechtsburg und Dom. Urheber: Avda.
Meißen: Albrechtsburg und Dom. Urheber: Avda.


Ihr geent mirsch glob‘n, ich war schon iewerall,

Ich war in Bayernlande un in Breißen;

Ich hab‘ an Rheine Borgen abgemalt.

Doch egal zieht‘s mich wieder hin nach Meißen.

Das liegt so scheen, un was gibt‘s da for Wein,

Der is Sie nich so heemdiksch wie an Rhein!

Dresden: Augustusbrücke und Altstadt.
Dresden: Augustusbrücke und Altstadt.


Un gommt mer nu in‘s hibsche scheene Dräsen,

Verdimlan, `sis wie in Baradies:

Wer da noch niche , Gindersch, is gewesen,

Mit den sein‘ Genntnissen, Gottschrambach, is es mies.

De säk‘sche Schweiz, is scheenste Weltgebärge,

Mer gommt sich drinne vor, wie in der Gärche.

Leipzig. Mendebrunnen und Augustusplatz. Foto: W. Brekle.
Leipzig. Mendebrunnen und Augustusplatz. Foto: W. Brekle.


Un wollt‘r äwas sähn vom richt‘gen Läb‘n,

Da mißter Eich ämal nach Leipz‘g bemiehn,

Dagegen sin die andern Städtchen äb‘n

Wie Dach un Nacht, gurzum der reene Giehn!

De Mädchen außerdeme, so sieß un liebentbrannt.

Nee, bist du scheen, mein deires Saksenland.

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