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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

Der  Vugelbeerbaam

Der Vugelbeerbaam

Liedpostkarte
Liedpostkarte

1. Kenn schinnern Baam gibt’s wie en Vugelbeerbaam, Vugelbeerbaam;

es ka an su lecht net en schinnern Baam gabn, schinnern Baam gabn, eija!

Eija, eija, wie'n Vugelbeerbaam, en Vugelbeerbaam, en Vugelbeerbaam,

eija, eija, en Vugelbeerbaam, en Vugelbeerbaam eija!


2. Ben Kanner senn Haus stieht a Vugelbeerbaam,

do sitzt unnern Kannern sei Weibsen dernabn. Eija usw.


3. Na, loßt se när sitzen, se schläft ja derbei,

un hot se's verschlofen, do hul mer sche rei. Eija usw.


4. Un wenn ich gestorbn bie – ich war'sch net derlabn -

do pflanzt of menn Grob fei en Vugelbeerbaam! Eija usw.

Grabmal für Max Schreyer
Grabmal für Max Schreyer

Quelle

Liederbuch des Erzgebirgsvereins. Teil 1. Glückauf-Verlag Schwarzenberg, Sa. 1932.
Als Autor wird angegeben: Max Schreyer.

Bildnachweis

Abb. aus Wikimedia Commons, gemeinfrei.