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Kurt Wünsch

Wie ich Mitglied des Vereins zur Förderung der Vernunft wurde
Erzählungen

Geschichten und Bilder – natürlich hat Kurt Wünsch nicht selbst zum Pinsel gegriffen, sondern zwanzig hallesche Maler gebeten, eine Geschichte von ihm zu illustrieren. So entstand ganz nebenbei ein, natürlich vollkommen unvollständiges, Lexikon der halleschen bildenden Künstler. Von Wünschs erster Geschichte, 1958 in der Zeitung »Der Neue Weg« gedruckt, bis zu den Texten der unmittelbaren Gegenwart sammelt dieses Buch amüsante, skurrile und manchmal auch ein wenig surreale Geschichten, die sich genauso, also jedenfalls würde das ihr Verfasser stets behaupten, zugetragen haben.

Oberlausitzer Eisenbahn

Oberlausitzer Eisenbahn

Henner Kotte

Zügig durchs Elbtal

Fuhr die erste Eisenbahn 1839 Leipzig—Dresden, so plante man bald, Berlin—Wien auf kürzester Strecke durch die Oberlausitz zu verbinden. Doch schienen die technischen Herausforderungen durchs Jeschkengebirge zu groß, k. u. k. Österreich hatte sowieso die Strecke an Elbe und Moldau favorisiert. Es ließ mit sächsischen Geld auch bauen. Am 1. Dezember 1845 erfolgte der erste Spatenstich. 1848 verkehrten regelmäßig Züge Dresden—Pirna. Dresden—Bodenbach wurde am 6. April 1851 befahren. Um die weitre Finanzierung wurde gestritten: „Als jährlicher Pachtzins wurden zwei Prozent vom eingesetzten Baukapital vereinbart.“ Sachsen schoss die Gelder vor.

*****

Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Streckennetz der Oberlausitzer Eisenbahn, 2009, Urheber:Christian Liebscher via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0.

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