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Aka Mortschiladse
Von alten Herzen und Schwertern
Roman

Voller wunderbarer Originalität erzählt Aka Mortschiladse eine dramatische Geschichte über Entführung, Liebe und Krieg im Georgien des 19. Jahrhunderts. Während Russland versucht, den Kaukasus zu unterwerfen, wird dem jungen georgischen Adeligen Baduna Pavneli vorgeworfen, einen russischen Offizier getötet zu haben. Vom Militär verfolgt und auf der Suche nach seinem geistig verwirrten Bruder, schlägt er sich durch die Wälder, Täler und Berge Georgiens. Wie ein klassischer tragischer Held riskiert er alles, ohne zu wissen, was ihn am Ende seiner Reise am Schwarzen Meer erwartet. Dort holen ihn die Vergangenheit und seine russischen Verfolger ein …
Diese Geschichte symbolisiert die tragische Vergangenheit Georgiens und erweckt damit eine alte Kultur wieder zum Leben, die längt vergessen schien.

Zisterzienserinnenabtei Klosterstift St. Marienthal

Zisterzienserinnenabtei Klosterstift St. Marienthal

Almut Philipp

Einkehr im Tal der Neiße

Ehe wir die Zisterzienserinnenabtei Klosterstift St. Marienthal betreten, kehren wir in die „Klosterschenke St. Marienthal“ vor den Toren des Klosters ein. Bei Kaffee und Kuchen aus der klostereigenen Bäckerei erleben wir, dass das älteste aktive Zisterzienserinnenkloster Deutschlands in Ostritz ein Ort des Glaubens ist und auch ein wirtschaftliches Unternehmen. 1234 soll Kunigunde, Tochter Philipps von Schwaben und Gemahlin König Wenzels von Böhmen, also die Königin von Böhmen, das Kloster gestiftet haben. Auch das Adelsgeschlecht der Dohnaer hat mitgewirkt, als erster bekannter Besitzer von Ostritz wird der Burggraf Otto I. von Dohna gesehen, dessen Tochter auch die erste Äbtissin war. Schenkungen und Käufe mehrten den Besitz des Klosters. Heute leben hier 15 Nonnen.


Das Kloster war 1683 nach einem Brand im Stil des böhmischen Barock neu errichtet worden. Das weiß-rote Ensemble steht direkt an der Neiße, am Handelsweg, der von Prag über Zittau nach Görlitz führte. Vom Hochwasser 2010, das kurz nach der Sanierung das Kloster unter Wasser setzte, sind noch Schäden erkennbar. Im Kloster erfahren wir auch, dass es landwirtschaftliche Flächen, auch einen Weinberg, verpachtet. Zum Klosterkomplex gehören das Konventsgebäude, die Klosterkirche, die Propstei, Gästehäuser, die Bäckerei, ein Sägewerk und natürlich die Brauerei. Im Klostermarkt erwerben wir noch ein paar Flaschen „St. Marienthaler Klosterbräu“ als Wegzehrung, das Bierbrauen ist doch eine der besten Traditionen der Klöster.

Adresse und Kontakt

St. Marienthal 1

02899 Ostritz

Tel.: 035823 / 77300

http://www.kloster-marienthal.de/seiten/start


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Textquelle:

Philipp, Almut: Die Lausitz - die 99 besonderen Seiten der Region: Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Bildquelle:

Almut Philipp.

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