Sachsen-Lese

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Aka Mortschiladse
Von alten Herzen und Schwertern
Roman

Voller wunderbarer Originalität erzählt Aka Mortschiladse eine dramatische Geschichte über Entführung, Liebe und Krieg im Georgien des 19. Jahrhunderts. Während Russland versucht, den Kaukasus zu unterwerfen, wird dem jungen georgischen Adeligen Baduna Pavneli vorgeworfen, einen russischen Offizier getötet zu haben. Vom Militär verfolgt und auf der Suche nach seinem geistig verwirrten Bruder, schlägt er sich durch die Wälder, Täler und Berge Georgiens. Wie ein klassischer tragischer Held riskiert er alles, ohne zu wissen, was ihn am Ende seiner Reise am Schwarzen Meer erwartet. Dort holen ihn die Vergangenheit und seine russischen Verfolger ein …
Diese Geschichte symbolisiert die tragische Vergangenheit Georgiens und erweckt damit eine alte Kultur wieder zum Leben, die längt vergessen schien.

Die Lausitz

Die Lausitz

Almut Philipp

Region im Wandel

Die Landkarte bietet keine so ganz eindeutige geografische Abgrenzung für die Lausitz. Geschichtlich gesehen war sie schon immer eine Region, in der sich sächsische mit böhmischen, mit polnischen, brandenburgischen und preußischen Herrschern und Besitzern abwechselten. Zunächst schien sie auch nicht so begehrt: Der Name Lausitz hat slawische Wurzeln und bedeutet Sumpfland. In der Zeit der Völkerwanderung wurden die Gebiete – heute etwa im Süden Brandenburgs, in Sachsen und Teilen Polens gelegen – von slawischen Siedlern bewohnt. Der „Begriff“ Sorben kam dann seit dem Mittelalter auf und war auf die in der Lausitz lebenden Lusitzer und Milzener bezogen.

Bis heute ist die Lausitz das Siedlungsgebiet der Sorben, ein kleines westslawisches Volk mit etwa 60.000 Personen. So leben in Sachsen, um Bautzen herum die Obersorben und in Brandenburg um Cottbus die Niedersorben oder Wenden. Die Zweisprachigkeit prägt dort das Ortsbild, viele sorbische Bräuche und Traditionen sind im Alltag, besonders um die Osterzeit, zu erleben. Die Zeit großer Industrietraditionen mit dem Kunstguss, der Textil-, Glas- und letztlich auch der Braunkohlenindustrie geht langsam vorbei. In der Gegenwart wandelt sich die Lausitz zum Urlaubsland, in dem das Wasser wieder großen Ein- und Zufluss hat. Das Lausitzer Seenland löst die Braunkohle­tagebaue langsam ab. Mit dem Spreewald, der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, dem Oberlausitzer Bergland oder dem Zittauer Gebirge gibt es wunderschöne Naturräume. Die Städte zeigen ihre einstige Schönheit. Nur die Sache mit dem Lausitzwetter – dem Wasser von oben …

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Textquelle:

Philipp, Almut: Die Lausitz - die 99 besonderen Seiten der Region: Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Bildquelle:

Almut Philipp.

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