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Heinz Schmerschneider

Hysterie
Roman

Camilo Gonzalez ist Laborleiter eines virologischen Institutes in Mexico City. Als er seinem Freund Carlos Moreno, Redakteur eines Boulevardblattes, von einem aktuellen Laborbefund berichtet, wittert dieser eine Sensation und bringt die Meldung über die Auffindung eines neuartigen Schweinegrippen-Virus auf die Titelseite – ohne das Wissen der Institutsleitung und der zuständigen Ministerien. Schon bald nehmen die Ereignisse ihren kaum noch steuerbaren Verlauf.

Gonzales wird schließlich als Experte von der WHO nach Genf berufen. Nach einiger Zeit holt er seine heimlich geliebte Mitarbeiterin Andrea García nach. Kann er seine deutlich jüngere Kollegin für sich gewinnen? Und wird es gelingen, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen?
Schmerschneider gelingt mit seinem neuen Roman die fesselnde Chronik einer künstlich erzeugten Hysterie.

Die Lausitz

Die Lausitz

Almut Philipp

Region im Wandel

Die Landkarte bietet keine so ganz eindeutige geografische Abgrenzung für die Lausitz. Geschichtlich gesehen war sie schon immer eine Region, in der sich sächsische mit böhmischen, mit polnischen, brandenburgischen und preußischen Herrschern und Besitzern abwechselten. Zunächst schien sie auch nicht so begehrt: Der Name Lausitz hat slawische Wurzeln und bedeutet Sumpfland. In der Zeit der Völkerwanderung wurden die Gebiete – heute etwa im Süden Brandenburgs, in Sachsen und Teilen Polens gelegen – von slawischen Siedlern bewohnt. Der „Begriff“ Sorben kam dann seit dem Mittelalter auf und war auf die in der Lausitz lebenden Lusitzer und Milzener bezogen.

Bis heute ist die Lausitz das Siedlungsgebiet der Sorben, ein kleines westslawisches Volk mit etwa 60.000 Personen. So leben in Sachsen, um Bautzen herum die Obersorben und in Brandenburg um Cottbus die Niedersorben oder Wenden. Die Zweisprachigkeit prägt dort das Ortsbild, viele sorbische Bräuche und Traditionen sind im Alltag, besonders um die Osterzeit, zu erleben. Die Zeit großer Industrietraditionen mit dem Kunstguss, der Textil-, Glas- und letztlich auch der Braunkohlenindustrie geht langsam vorbei. In der Gegenwart wandelt sich die Lausitz zum Urlaubsland, in dem das Wasser wieder großen Ein- und Zufluss hat. Das Lausitzer Seenland löst die Braunkohle­tagebaue langsam ab. Mit dem Spreewald, der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, dem Oberlausitzer Bergland oder dem Zittauer Gebirge gibt es wunderschöne Naturräume. Die Städte zeigen ihre einstige Schönheit. Nur die Sache mit dem Lausitzwetter – dem Wasser von oben …

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Textquelle:

Philipp, Almut: Die Lausitz - die 99 besonderen Seiten der Region: Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Bildquelle:

Almut Philipp.

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