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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

Gatzenjammer nachm Urloob

Gatzenjammer nachm Urloob

Lene Voigt

Meeresküste. Foto Jonas Brekle
Meeresküste. Foto Jonas Brekle

Draurich hocken alle wieder
Vor ihrn Bulte im Biro,
Uffn Schtuhl gebannt de Glieder,
Die noch gärzlich frei un froh.

Ach wie warsch vor värzen Daachen
Noch so härrlich an dr See,
Wo de Fälsenglibben raachen
Un de Meefen brilln "Juchheh !"

Oh, wie lieblich im Gebärche
Laatschte mer uff Gibfeln rum,
Unter sich Gerällgewärche
Un dr Mutschegihe Brumm'.

Ooch im wärzchen Nadelwalde
Warsch so iber alles scheen.
Ach, warum nur muß so balde
Wieder ins Geschäft mer gehn ?

Fuffzich lange Arweetswochen
Gehn bis nächsten Urloob hin...
Hättmer uns doch wo vergrochen,
Wo mer nich zu finden sin !

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