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Eberhard Brecht

Zerstörte Lebenswelten
Juden in Quedlinburg 1933–1945

Eberhard Brecht schildert das Leben und Leiden von Juden in der Kleinstadt Quedlinburg vor und während der NS-Diktatur. Glaube und Rituale wurden gelebt, ohne dass sich die Juden der Stadt in einer Parallelgesellschaft bewegten. Im Gegenteil: Gläubige wie zum Protestantismus konvertierte Juden trugen maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben der Stadt bei. Diese Integration löste sich nach 1933 mit der antisemitischen Propaganda, den Nürnberger Gesetzen und anderen Einschränkungen von persönlicher Freiheit sowie den Ausschreitungen gegen Juden und ihre Geschäfte, insbesondere in der Pogromnacht 1938, auf.

Marie-Louise-Stolln

Marie-Louise-Stolln

Henner Kotte

Ruhestollen

Fast staubfrei ist die Luft im Marie-Louise-Stolln. Die Temperatur bleibt konstant um die 10 °C. Die Luftfeuchte beträgt über 80 Prozent. Solche klimatische Bedingungen sind selten und lindern Atemwegsbeschwerden und Allergien. Einst schürfte man hier Erz. Im 13. Jahrhundert war man fündig geworden und betrieb den Abbau bis 1931. „Vor dem ehemaligen Berggießhübeler Bahnhof erinnert heute ein Hunt als Bergbaudenkmal an die letzte, auf dem ‚Schacht 381‘ gefahrene Schicht, welche die 700-jährige Tradition der Eisenerzförderung im Revier des Pirnisch Eisen beendete.“ Der Marie-Louise-Stolln präsentiert sich seit 2006 als Besucherbergwerk.

Adresse und Kontakt

Talstraße 2 A

01816 Bad Gottleuba-Berggießhübel

Tel.: 035023 / 52980

https://marie-louise-stolln.de/

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Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Carolin Eberhardt.

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