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Grit Poppe
Angstfresser
Roman

Br., 130 × 210 mm, 352 S.
ISBN 978-3-96311-239-3

Erschienen: Februar 2020


Angstfresser, der (lat. Hirudo Timor), blutegelähnlicher Parasit, der in der traditionellen chinesischen Medizin als Therapie gegen Angst- und Panik­zustände sowie Traumata eingesetzt wird. Auf anfängliche Nebenwirkungen wie Albträume, Halluzinationen, Wiedererleben früherer Gefühlszustände folgen rapide, kontinuierliche Therapieerfolge.

Scheinbar.
Kyra, eine labile junge Frau, die an den Gespenstern ihrer Vergangenheit zu zerbrechen droht, sieht die Therapie mithilfe eines Hirudo Timors als ihre letzte Chance, sich von ihren Ängsten zu befreien.
Doch was ist Schreckliches passiert, dass jedwede Erinnerung an ihre Kindheit aus ihrem Gedächtnis wie ausgelöscht erscheint?
Nach und nach kann sie sich von ihren posttraumatischen Belastungsstörungen befreien. Doch plötzlich kehren die Erinnerungen zurück und die Vergangenheit holt sie wieder ein …

Wortgewaltig, aber auch sensibel reißt Grit Poppe die Leser in einen Strudel aus Angst, Schuld und Surrealität.

Belvedere Schöne Höhe

Belvedere Schöne Höhe

Henner Kotte

Goethe zum Ersten

Der Welt erstes Goethe-Denkmal ist das „Belvedere“ bei Schönfeld. Da noch lebte der Meister. Ein Brief seiner Hand wurde bei Grundsteinlegung vermauert. Bilder nach seinen Versen schmücken die Wände. Initiator Johann Gottlob von Quandt wurde 1787 in Leipzig geboren. Er ward gebildet, kunstbegeistert und forschte. 1815 entdeckte er im Dach der Thomaskirche ein Gemälde Lucas Cranachs. Vom Porträt fertigte von Quandt Kopien und sandte sie Goethen, der machte mit seiner „Nachricht von altdeutschen, in Leipzig entdeckten Kunstwerken“ darauf aufmerksam. Quandts Haus stand Künstlern offen: Julius Schnorr von Carolsfeld und Carl Christian Vogel von Vogelstein zählten zu den Gästen. 1830 erwarb von Quandt das Gut Dittersbach nebst umliegenden Dörfern.

Auf der „Schönen Höhe“ ließ er u. a. von Gottfried Semper das „Belvedere“ errichten. „Der Turm, den man ersteigen kann, erschließt von seiner Plattform aus, dem Betrachter ein anziehendes Landschaftsgemälde. Fast alle Berge der Sächsischen Schweiz liegen gleichsam vor dem Beschauer ausgebreitet. Nach Osten hin schweift der Blick hinüber zu den Lausitzer Bergen. Aus derselben Richtung herüber grüßt auch die altehrwürdige Bergfestung Stolpen. Den südwestlichen Horizont schließt der lange Zug des Erzgebirges ab. Nach Norden hin überblickt das Auge den Karswald, hinter dem die Höhen bei Pulsnitz, Estra und Kamenz emporragen.“ Zur „Schönen Höhe“ wähle der Besucher den Weg durchs wildromantische Tal der Wesenitz. Nach Wanderung und Kunst ist Einkehr dort möglich.


Fresko zu


Adresse

An der Schönen Höhe 14

01833 Dürrröhrsdorf-Dittersbach

Tel.: 035026 / 91305

https://www.duerrroehrsdorf-dittersbach.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=165596

*****

Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Vorschaubild: Belvedere Schöne Höhe, 2008, Urheber: 0815ArtDirector via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0.

Hinweistafel am Belvedere auf der Schönen Höhe in Elbersdorf, 2018, Urheber: SchiDD via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0.

Belvedere „Schöne Höhe“ des Johann Gottlob von Quandt mit Fresken zu Goethe-Balladen von Carl Gottlieb Peschel: 5 –Erlkönig, 2018 via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

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An der Schönen Höhe 14
01833 Dürrröhrsdorf-Dittersbach

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