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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

„Tag der Sachsen“ in Aue

„Tag der Sachsen“ in Aue

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

 

Der „Tag der Sachsen“ wurde in Sachsen seit 1992 immer an wechselnden Orten gefeiert, zuletzt in Riesa, wo er 310 000 Besucher heranlockte. Schmerzlich vermisst von vielen Sachsen fiel er wegen der Corona-Pandemie 2020 und 2021 aus. Die Stadt Frankenberg (Landkreis Mittelsachsen) sagte das Fest aus finanziellen Gründen im vorigen Jahr ab.

Parkwarte Heidelsberg, Blick auf den Zeller Berg.
Parkwarte Heidelsberg, Blick auf den Zeller Berg.

 

Aue im Erzgebirge, eine Kleinstadt, die zugleich ihr 850-jähriges Stadtjubiläum feiert, richtete das Fest in diesem Jahr vom 1. bis 3. September aus. An diesem Wochenende wurden auf vielen Bühnen Aufführungen geboten. Verschiedene Vereine und Institutionen der Stadt präsentierten sich. Das Programm war im Internet veröffentlicht:

 

https://www.tagdersachsen2023.de/besucher/programm/

Hotel Blauer Engel.
Hotel Blauer Engel.

 

  Highlights:

Der große Festumzug am Sonntagnachmittag wurde auch vom Fernsehen übertragen.

Am Eröffnungstag stand eine Lasershow auf dem Programm. Interessant waren eine Welterbe- eine Kirchen- und eine Blaulichtmeile.

Das Steigerlied, die heimliche Hymne der Erzgebirgler, wurde am Sonnabend 18 Uhr gemeinsam gesungen. Das war ein großes Chorerlebnis. Seit März 2023 zählt der Steigermarsch zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. „Das Steigerlied ist ein Großes Stück sächsische Identität und Heimat...bis heute kann diese besondere Hymne fast jedes Kind auswendig singen.“ (Michael Kretschmer, Ministerpräsident in Sachsen)

Von dem Steigerlied gibt es verschiedene stilistische Varianten: klassisch, jazzig, volkstümlich, als Blues oder in der Interpretation eines Kinderchores. Eine ganz neues Klassik-Adaption bekam auf Youtube viel Zuspruch und Lob und natürlich viele Aufrufe.

Vergleiche dazu: https://www.sachsen-lese.de/streifzuege/lieder/das-steigerlied/

Rund 150.000 Menschen waren nach Aue-Bad Schlema auf das größte Vereinsfest des Freistaats geströmt.

Bildnachweis

Kopfbild: Porträt eines Steigers, Deutschland, 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Via Wikimedia -gemeinfrei.

Aue:

Parkwarte Heidelsberg, Blick auf den Zeller Berg. Urheber: Aagnverglaser

Hotel Blauer Engel. Urheber: Aagnverglaser


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