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Berndt Seite

Der Traum des Mauerseglers

Berndt Seites Gedichte schätzen die Kraft des Moments. Sie tauchen in ihn ein, entdecken Höhen und Abgründe und legen dabei Vers für Vers frei, wie wir durch das Leben gehen, wer wir sein wollen und wer wir – manchmal wider Willen – dabei werden.

Es sind Gedichte, die träumen, schimpfen und scherzen, sie führen uns von leisen Beobachtungen hin zu den ersten Fragen, die damit ringen, womöglich zu den letzten zu gehören.

Mei Goldfisch

Mei Goldfisch

Lene Voigt

In ä Glase schtill un schtumm

schwimmt mei Goldfisch egal rum.

Manschmal schteht‘r uff een Flecke,

dreht de Oochen nach dr Decke,

un so schtiert‘r schtundenlang,

daß mr um sei Lähm wärd bang.

Wenn ich an de Glaswand globbe,

denkt‘r scheinbar was im Gobbe,

wackelt frehlich mitn Schwanze -

awer das is freilich ‘s Ganze.

Bildnachweis

Ung dam med guldfiskar. Urheber: Göteborgs konstmuseum (Gothenburg Museum of Art). Photo: Hossein Sehatlou

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