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Olaf Jacobs (Hg.)

Die Treuhand – ein deutsches Drama

Das Buch »Die Treuhand – ein deutsches Drama« spürt der Geschichte der polarisierenden Institution nach. Ausgehend von der wirtschaftlichen Situation 1989/90 werden zunächst die Startbedingungen, Chancen und Probleme der bevorstehenden wirtschaftlichen Transformation dargelegt, um dann anhand konkreter Fallbeispiele klarzumachen: Der Niedergang eines Unternehmens prägte überall im Osten ganze Regionen – und veränderte das Leben der Menschen nachhaltig. Durch die Vielfalt der Geschichten wird die facettenreiche Arbeit der Treuhandanstalt in ihrer ganzen Ambivalenz deutlich: Mal war sie Helfer, mal Bremsklotz und mal Totengräber.

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Eissporthalle Chemnitz

Eissporthalle Chemnitz

Henner Kotte

Die Eismüllerin

„Ein Eiskunstläufer ist nicht nur ein Athlet, er steht nicht nur für Schweiß und Tränen, sondern auch für Glamour und Tragödie“, konstatiert Eislaufkunstlauflegende Katarina Witt. „Das schönste Gesicht des Sozialismus“ gewann zweimal Olympiagold und schuf der DDR Reputation. Der Erfolg – das Ergebnis harter Arbeit, Trainerin Jutta Müller war gefürchtet und geachtet. „Popo rein und lächeln!“ Die Chemnitzerin wurde am 13. Dezember 1928 geboren und gewann selbst im Kunstlauf auf Eis- und Rollbahn. Sie studierte an der DHfK in Leipzig und wurde 1954 Trainerin des SC Wismut Karl-Marx-Stadt. Ihre Methoden waren eigen, die Ergebnisse sportlich und künstlerisch beeindruckend. Sieben ihrer Schützlinge erreichten internationale Spitzenplätze: Gaby Seifert, Günter Zöller, Jan Hoffmann, Sonja Morgenstern, Anett Pötzsch, Katarina Witt und Evelyn Großmann.

55 internationale Medaillen für die DDR. Ein Medienereignis The Battle of the Carmens 1988 in Calgory: „Das Duell zweier junger Athletinnen als Kampf Ost gegen West, Kalter Krieg auf dem Eis. Die Wahl der Kürmusik schürte die Brisanz des Aufeinandertreffens noch: Sowohl Witt als auch ihre US-Rivalin Debi Thomas traten als ­Carmen aus der gleichnamigen Oper von Georges Bizet an.“ Das erfolgreiche Gespann Witt /Müller ward „als Diplomaten im Trainingsanzug“ staatsgeehrt. Umstritten Jutta Müllers Verstrickungen ins sozialistische Regime. Seit 2004 gehört sie zur Hall of Fame des Eiskunstlaufes. Zur Ehrenbürgerin machte Chemnitz Jutta Müller 2008.

Adresse und Kontakt

Wittgensdorfer Str. 2A

09114 Chemnitz

Tel.: 0371 / 3389700

https://www.eissportzentrum-chemnitz.de/

*****

Textquelle

Kotte, Henner: Chemnitz: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.


Bildquelle

Vorschaubild: Eishalle im Eissportzentrum Chemnitz, 2019, Urheber: Heikobowikifoto via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0.

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