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Christoph Werner
Um ewig einst zu leben

Roman

Um 1815 zwei Männer, beide Maler - der eine in London, der andere in Dresden; der eine weltoffen, der andere düster melancholisch. Es sind J. M. William Turner und Caspar David Friedrich. Der Roman spielt mit der Verbindung beider.

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Dr Geenich in Dule

Dr Geenich in Dule

Lene Voigt

 Belvedere „Schöne Höhe“ des Johann Gottlob von Quandt mit Fresken zu Goethe-Balladen von Carl Gottlieb Peschel: – Der König in Thule
Belvedere „Schöne Höhe“ des Johann Gottlob von Quandt mit Fresken zu Goethe-Balladen von Carl Gottlieb Peschel: – Der König in Thule

Es war mal ä Geenich in Dule,

Där saß so bedriebt uffn Schtuhle

Un schtierte ganz dees‘ch vor sich hin.

Sei Härze, das bubberte bange,

Mr fiehlte: där macht‘s nich mähr lange.

(Wie das ähmd im Alder dud sin.)


So hockt‘r nu uff dr Därasse,

mit Gaffee schtand vor‘n änne Dasse,

Die liebt‘r mähr wie all sei Gäld.

Dänn‘s war ä Geschänk von sein Ännchen,

Die soff so bro Dag zwanzich Gännchen,

Drum mußt‘ se schon frieh aus dr Wäld.


Dr Geenich schrach: „Wenn ich ooch schtärbe,

Die Dasse gricht geener als Ärbe!“

Druff schmiß‘r se nunder ins Määr.

Dann lähnt‘r sich hin an de Bristung,

Un weil gar so schwär seine Ristung,

Da gollert‘r brombt hinterhär.

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