Sachsen-Lese

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Im Lerchenwald

"Je älter ich werde, umso mehr erscheint mir
mein Lebensgebäude hell erleuchtet,
aber es ist leer, nur in einem Raum steht
ein kleiner Karton mit Erkenntnis.
Er bleibt dort, bis die neuen Mieter einziehen."

Diese Zeilen sind der Aphorismensammlung vorangestellt und deuten bereits darauf hin, dass die einzelnen vielfältigen Verse und Gedanken die Gesamtheit eines ereignisreichen Lebens widerzuspiegeln suchen.
"Das Leben ist ein Abenteuer, denn niemand weiß, wie es ausgeht."

Schädlich, Albert

Schädlich, Albert

Der Autor war ein Mundartdichter, der im westlichen Erzgebirge, in Lauter, lebte und arbeitete.

Geboren wurde er am 11. Juli 1883 in Elsterberg im Vogtland. Er war 19 Jahre alt als er heiratete und nach Lauter zog, wo er bis zu seinem Tode am 23. Juni 1933 lebte und in einem Emaillierwerk arbeitete. Sein bekanntestes Werk ist „Der Lauterer Gevatter“. Er schrieb Gedichte, Lieder und Schwänke in der erzgebirgischen Mundart, die veröffentlicht worden sind.


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