Sachsen-Lese

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Streifzüge

Die weiße Frau im Pfarrgarten zu Meerane
Die weiße Frau im Pfarrgarten zu Meerane
von Johann Georg Theodor Gräße
Jetzt überfiel die unglückliche Frau furchtbare Reue, und da sie meinte, daß ihre entsetzliche Schuld nur durch die schwerste Buße gesühnt werden könne...
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Sprichworte
Sprichworte
von Volksmund
Man braucht sieben Lügen, um eine Lüge zu bestätigen. Wirb, das Glück ist mürb.
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Es gibt ihn nicht mehr, den Ort meiner Kindheit
Es gibt ihn nicht mehr, den Ort meiner Kindheit
von Friedrich Ekkehard Vollbach
Mit Wehmut schaue ich auf den See des ehemaligen Tagebaues Zwenkau, für dessen Aufschluss die beiden Landgemeinden Bösdorf und Eythra weichen mussten. 3.215 Menschen verloren dadurch ihre Heimat.
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Requiem (2)
Requiem (2)
von Christian Friedrich Hebbel
Seele, vergiß sie nicht, Seele, vergiß nicht die Toten!
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John Maynard
John Maynard
von Theodor Fontane
Zum 125. Todestag Fontanes, der am 20. September 1898 in Berlin starb
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Die vierzehn Nothhelfer bei Gottleuba (Bad Gottleuba)
Die vierzehn Nothhelfer bei Gottleuba (Bad Gottleuba)
von Ludwig Bechstein
Die waldige Höhe aber, wo jene so wacker gestritten, heißt noch jetzt die vierzehn Nothelfer... die übrigens recht gut zum Andenken an jene Begebenheit gebaut sein könnte, als jene 14 hier begraben worden sein sollen.
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Wie die Schildbürger in den Ruf der Narrheit kamen
Wie die Schildbürger in den Ruf der Narrheit kamen
von Verfasser unbekannt
Die Schildbürger, so genannt nach dem Städtchen Schilda, standen ehemals keineswegs im Geruch der Narrheit. Im Gegenteil, ob ihrer Weisheit wurden die Männer als Ratgeber an auswärtige Höfe berufen...
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Dornburg
Dornburg
von Johann Wolfgang von Goethe
Wir feiern Gothes Geburtstag am 28. August: Früh, wenn Tal, Gebirg und Garten Nebelschleiern sich enthüllen, und dem sehnlichsten Erwarten Blumenkelche bunt sich füllen;
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Heute will ich dir zu Liebe Rosen fühlen
Heute will ich dir zu Liebe Rosen fühlen
von Rainer Maria Rilke
Rosen fühlen dir zu Liebe, dir zu Liebe heute lange lange nicht gefühlte Rosen fühlen: Rosen.
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Bismarck und der Kronprinz
Bismarck und der Kronprinz
von Verfasser unbekannt
Der Kaiser drohte scherzhaft – »ei, ei, Sie fangen bei Zeiten an! So früh schon soll der künftige Thronerbe nach Ihrer Pfeife tanzen lernen? Das ist ja schon die vierte Generation, der Sie sich widmen.« Der Fürst lachte und entschuldigte sich... Vor 125 Jahren starb Bismarck am 30. Juli in Friedrichsruh.
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Bergäffchen und Bergmönche
Bergäffchen und Bergmönche
Zwei Arten von Berggeistern sind in den Gruben des Erzgebirges anzutreffen, sie hausen in der Tiefe des Erdinnern und steigen, wenn sie die Lust dazu ankommt, hinauf in die Schächte.
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Der Herr im Hause
Der Herr im Hause
Da gahm in Ladschen, ganz gemiedlich, e äldrer Mann zur Dhiere rein, mid eener großen, blauen Schärze. Ich dachde: ´s wärd der Hausgnechd sein.
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Der Silbermönch
Der Silbermönch
von Verfasser unbekannt
Ob der Silbermönch verschwand, weil das Silber zur Neige ging, oder ob die Menschen kein Silber mehr fanden, weil der Mönch verschwunden war, niemand weiß es.
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Blaue Hortensie
Blaue Hortensie
von Rainer Maria Rilke
Verwaschnes wie an einer Kinderschürze, Nichtmehrgetragnes, dem nichts mehr geschieht: wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze.
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Die gelbe Rose
Die gelbe Rose
von Gertrud Kolmar
Die gelbe Rose, zart und dunkel umlaubt, in Porzellan vom bläulichen Grau der Taube, die gelbe Rose öffnet das blühende Haupt und zieht in Duft, dem safranfarbigen Staube.
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 Des Bilsenschnitters Lohn
Des Bilsenschnitters Lohn
von Ludwig Bechstein
Johannistag: Der ruchlose Bilsenschnitter begann in ein zehrendes Siechtum zu verfallen, er vertrocknete gleich den Ähren, wurde eine lebendige Mumie und allen Leuten ein Scheusal, bis er elendiglich dahinstarb.
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Die Wunderblume auf dem Löbauer Berge
Die Wunderblume auf dem Löbauer Berge
von Ernst Widar Amadeus Ziehnert
Johannisnacht: Am andern Morgen fanden Kinder das Mädchen todt mit gefalteten Händen liegen. Die Blume hatte es zum höchsten Glücke erhoben.
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Nähe
Nähe
von Christine Brandt-Borse
Zum Gedenken an Dr. Arnd Bernhardt. Geboren am 13.02.1932; gestorben 08.06.1998.
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Nu schie, schie, schie!
Nu schie, schie, schie!
von Albert Schädlich
Ujeh, wu sei de guge Gahr, nu schie, schie, schie! Wie ich asu a Boß noch war, nu schie schie, schie! A manichs Mol ho ich mei Madel gedruckt un ihr in de Agn bis in Harz nei geguckt.
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Prinz August und der wunderbare Stein auf dem Dresdner Markte
Prinz August und der wunderbare Stein auf dem Dresdner Markte
Aber, weder der Kurfürst noch der Kranke hatte Vertrauen zu der Kur mit dem Steine gehabt, also die geheimnissvolle Kraft des Steins ward nicht erprobt... Herzog August starb zu Ende des folgenden Jahres.
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Schicht
Schicht
von Georg Agricola
Wenn die Bergleute das Signal hören, schlagen mit ihren Fäusteln an das Gestein, und so gelangt das Zeichen bis zu den Entferntesten. Zudem ist das ganze Geschlecht der Bergarbeiter zäh und zur Arbeit geboren.
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Sonett 18
Sonett 18
von William Shakespeare
Soll ich dich einem Sommertag vergleichen? Er ist wie du so lieblich nicht und lind; Nach kurzer Dauer muß sein Glanz verbleichen, und selbst in Maienknospen tobt der Wind.
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Der Maushund in Schildau
Der Maushund in Schildau
Die Schildbürger hatten keine Katzen, aber so viele Mäuse, dass vor ihnen auch im Brotkorb nichts sicher war. Was sie nur neben sich stellten, das wurde ihnen aufgefressen oder zernagt. Darüber gerieten sie in große Angst.
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Gedenken an den Elbe-Day 1945
Gedenken an den Elbe-Day 1945
von Dipl.-Päd. Ursula Brekle
Vor 78 Jahren reichten sich Leutnants der US-Army und der sowjetischen Truppen in Torgau an der Elbe die Hände. M. Kretschmer: "Der Schwur an der Elbe hat bis heute gehalten. Nie hatten [die Siegermächte] gegeneinander Krieg geführt. Ich hoffe, dass es so bleibt."
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Einen Maitag
Einen Maitag
von Rainer Maria Rilke
mit dir beisammen sein, und selbander verloren ziehn durch der Blüten duftqualmende Flammenreihn zu der Laube von weißem Jasmin.
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Sächs‘sches Begänntnis
Sächs‘sches Begänntnis
von Lene Voigt
Zugegähm, wenn wir was saachen, das wärkt niemals imbosand. Manche hamm uns drum im Maachen, schimfen gar uff unser Land.
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Vogtland
Vogtland
von Ludwig Bechstein
In Weida ist kein Heller Geld, Und Neustadt kann nichts geben. In Ziegenrück ist große Not, In Ranis ist kein Bissen Brot, Und Pausa ist die Schwester. Sind das nicht leere Nester?
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Auf Sächsisch
Auf Sächsisch
von Christine Brandt-Borse
Der Mumanz kommt gleich, so wurde dem Kind gedroht. Es sollte lieb, immer artig sein, damit es nicht unnötig verroht.
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Monolog des kleinen Peter
Monolog des kleinen Peter
von Lene Voigt
Am vorigen Sonntag hab‘ ich gekriegt die Schwester, die dort im Körbchen liegt. Man sagt, dass der Storch sie mir brachte herein - ‘s wird wohl wieder der Vater gewesen sein.
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Die Gelehrten und die Pfaffen
Die Gelehrten und die Pfaffen
von Eduard Friedrich Mörike
...streiten sich mit viel Geschrei, was hat Gott zuerst erschaffen – wohl die Henne, wohl das Ei!
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Rastlose Liebe
Rastlose Liebe
von Johann Wolfgang von Goethe
Alles vergebens! Krone des Lebens, Glück ohne Ruh, Liebe, bist du!
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Solange wir leben
Solange wir leben
von Friedemann Steiger
In der Welt habt ihr Angst. Sie wird uns begleiten. Nach Karfreitag kommt Ostern.
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Frühlingsmorgen
Frühlingsmorgen
von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Am 2. April vor 225 Jahren wurde Hoffmann von Fallersleben geboren. O Winter, du schlimmer, was willst du noch hier? Soll's Frühling denn nimmer mehr werden bei mir?
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Blücher als Geist
Blücher als Geist
von Verfasser unbekannt
Unter der rauen Außenseite verbarg General Blücher ein warmes Herz, wie folgende Geschichte beweist.
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Das Steigerlied
Das Steigerlied
Glückauf, Glückauf! Der Steiger kommt... Es können fast alle Kinder im Erzgebirge und der Lausitzer Braunkohlenregion mitsingen. Nun ist das Lied als alte, in Sachsen entstandene Weise, die auch heute auf keiner Bergparade fehlen darf, in die Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.
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Vom Krückstock Friedrich des Großen
Vom Krückstock Friedrich des Großen
Im Leben Friedrichs des Großen spielte bekanntlich der Krückstock eine große Rolle. Unter den unzähligen Geschichten vom »Alten Fritz« ist jedoch eine weniger bekannte enthalten, in welcher der König mit dem Krückstock nicht seinen Zweck erreichte.
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Der Floh
Der Floh
von Kurt Tucholsky
In einem Postbüro saß ein älteres Fräulein als Beamtin, die hatte eine böse Angewohnheit: Sie machte ein bisschen die Briefe auf und las sie...
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Im Frühling
Im Frühling
von Johann Meyer
Wenn Blatt und Blüte sich geküßt, in Jubel laut das All zerfließt, und Frühling mich umgibt...
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Wenn der Schnee waggieht
Wenn der Schnee waggieht
von Anton Günther
Wenn der Winter wieder vo de Barg fortzieht, wenn an Bachel dra's erschta Blümel blüht...
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Die Gedanken sind frei
Die Gedanken sind frei
von Dipl.-Päd. Ursula Brekle
Im Gedenken an Sophie Scholl, die als Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose am 22. Februar 1943, also vor 80 Jahren, ermordet wurde.
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Die treue Frau zu Kriebstein
Die treue Frau zu Kriebstein
Am Fastnachtstage des Jahres 1415 hat Markgraf Friedrich das Schloss mit Gewalt zur Übergabe gezwungen. Da hat des genannten Staupitzens Ehefrau, weil ihr der Fürst vergönnt hatte abzuziehen und mitzunehmen, was ihr am Liebsten sei... nichts als ihren Eheherrn aus dem Schloss getragen.
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Ännchen von Tharau
Ännchen von Tharau
von Simon Dach
Valentinstag: Ännchen von Tharau ist’s, die mir gefällt, sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld, hat wieder ihr Herz auf mich gerichtet in Lieb’ und in Schmerz.
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Ich wandle unter Blumen
Ich wandle unter Blumen
von Heinrich Heine
Der Valentinstag am 14. Februar ist heute den Verliebten vorbehalten. Hier ein Gedicht an die Geliebte.
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Fosent-Sprüchle
Fosent-Sprüchle
von Volksmund
Mer sei von Mühlhausen, mer loon uns nischt mausen, mer loon uns nischt sogn, ober e Pfanneküchel möchten mer hobn.
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Ihr Zschulle
Ihr Zschulle
von Willy Rudert
Se möcht net oahne Zschulle sei, ihr Moa steckt alle Goahr aans ei.
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Der warnende Engel bei Roßwein
Der warnende Engel bei Roßwein
von Alfred Meiche
Einer Frau aus Roßwein begegnete am 10. Februar des Jahres 1671 um zehn Uhr vormittags ein Knäblein mit licht gelben Haar und weißer Kleidung und kündigte ihr an...
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Schneelied
Schneelied
von Max Wenzel
Un Näß un Kält, die tune heit net weh, ringsümedüm do jubelts: Schnee!
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Auch ein König
Auch ein König
Graun sah den König ruhig an, nahm seine Partitur an sich und sagte mit freundlicher Miene: »Majestät, überdies hier bin ich König!«
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Die weiße Frau am Haartheich bei Neukirch
Die weiße Frau am Haartheich bei Neukirch
von Alfred Meiche
Andere wollten die weiße Frau mehrmals mitten auf dem Teich haben sitzen sehen, wie sie emsig Flachs zu Garn spann und nur selten einen Seitenblick nach den furchtsamen Menschenkindern am Ufer warf.
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Die drei dunklen Könige
Die drei dunklen Könige
von Wolfgang Borchert
Zum Fest der Hl. Drei Könige. Der Schriftsteller Wolfgang Borchert gab der verlorenen Jugend nach dem Krieg mit "Draußen vor der Tür" eine Stimme.
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